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Markt Markt Schwaben  |  E-Mail: poststelle@markt-schwaben.de  |  Online: http://www.markt-schwaben.de

Vorbereitung für das erweiterte Wärmenetz gehen voran

Das Kommunalunternehmen Markt Schwaben AöR (KUMS) berichtete interessierten Hauseigentümern bei seinem öffentlichen Infoabend Anfang Dezember über die Erweiterung des umweltfreundlichen Wärmeversorgungsnetzes.

Letztendlich werde die Gemeinschaft belohnt, wenn möglichst viele die Wärme von draußen beziehen und sich nicht jeder seine individuelle Heizquelle unterhalten muss. Alle Referenten waren sich auch einig, dass der Umstieg auf Fernwärme sowohl den energetischen Wert der Immobilie steigere und gleichzeitig die angestrebte "Energiewende 2030" unterstütze.

 

Kernstück des Infoabends waren die technischen Informationen zur Heizzentrale mit Blockheizkraftwerk, zum Leitungsverlauf und zu den Hausanschlüssen, die der Ingenieur Oliver Berghamer, Geschäftsführer der Moosburger EnergieAgentur, lieferte. Sehr aufschlussreich waren auch seine Einblicke in die energetischen Maßnahmen in anderen Gemeinden sowie deren Erkenntnis „Gemeinschaft wird belohnt“.

 

Die Ausschreibungen für die geplante Heizzentrale mit dem Blockheizkraftwerk Am Erlberg laufen aktuell. Die Wärmeversorgung über das BHKW ist für Hauseigentümer zuverlässig, umweltfreundlich und langfristig auch sehr kostengünstig. Dank modernster Technologie und der gekoppelten Produktion von Wärme und Strom erreicht das BHKW einen hohen Wirkungsgrad. Es verbraucht deutlich weniger Primärenergie als herkömmliche Energieerzeugung und der CO²-Ausstoß wird verringert.

 

Einen Anreiz für den Umstieg auf die Wärmeversorgung von draußen will das KUMS mit seinem Frühbucherprogramm bieten. „Es gewährt Rabatte von 15% und mehr auf Hausanschlusskosten und Baukostenzuschuss. Es ist allerdings bis zum 15. März 2017 befristet, denn sobald kein Bodenfrost mehr ist, beginnen die Bauarbeiten für die Leitungsverlegung“, eröffnete Frau Martha Biberger, Vorstand vom KUMS. Für alle Beteiligten ist es günstiger, wenn während der laufenden Bauarbeiten möglichst viele Hausanschlüsse gelegt werden – sei es für die sofortige Nutzung nach Inbetriebnahme des Wärmenetzes oder über den Optionsvertrag auch erst in fünf Jahren, denn es entstünden keine jeweils neuen kostenintensiven Baustellen sowie kein Flickwerk auf Gehwegen und Straßen. Das KUMS stellt auf seiner neuen Website allen Bürgern die Präsentationen des Infoabends zum Nachlesen zur Verfügung.

 

Interessant ist die Veränderung im Preisgefüge zu beobachten. Dem neuen Preisblatt für das kommende Jahr 2017 ist zu entnehmen, dass die Anschlusskosten und der Grundpreis nahezu stabil geblieben sind. Deutlich vergünstigt hat sich allerdings der Arbeitspreis um rund 10 Prozent. „Wenn man die aktuell wieder ansteigenden Ölpreise dagegenhält, dann lohnt sich die Kalkulation, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für den Umstieg auf die Wärmversorgung von draußen gekommen ist“, betonte Herr Bernhard Wagner, Vorstand vom KUMS. Bei anstehenden energetischen Haussanierungen wie auch bei Neubauten ist diese Wärmeversorgung wegen des zertifizierten niedrigen Primärenergiefaktors von 0,43 eine finanziell attraktive Lösung, weil dafür auch KfW-Fördergelder frei gegeben werden.

 

 Grossansicht in neuem Fenster: Plan Fernwärmeleitung 2017 Erweiterung des Wärmeversorgungsnetzes im Frühjahr 2017

 

 

 

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