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Markt Markt Schwaben  |  E-Mail: poststelle@markt-schwaben.de  |  Online: http://www.markt-schwaben.de

Informationsabend am 27.07.2017: Neubau Schulzentrum und Bürgerbegehren

Der Erste Bürgermeister des Marktes Markt Schwaben, Georg Hohmann, lädt die Bürgerinnen und Bürger zu diesem Informationsabend in den Unterbräusaal ein. Damit bekommen alle interessierten Markt Schwabener Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, aus erster Hand die aktuelle Sachlage des neuen kommunalen Schulzentrums besser kennenzulernen und zu verstehen.

Agenda des Informationsabends am Donnerstag, den 27. Juli 2017, im Unterbräusaal

 

19:00 Eröffnung Moderator

19:05 Fakten zum Neubau des Schulzentrums P. Kellerer

19:30 Betreiberverantwortung des Bauamts Markt Schwaben F. Eichner

19:45 Podiumsrunde Moderator    

           Georg Hohmann, Erster Bürgermeister

           Peter Kellerer, Architekturbüro kellerer und kellerer

           Frank Eichner, Leiter Bauamt Markt Schwaben

           Susanne Anderl-Schottner, Rektorin Grundschule Markt Schwaben

20:00 Fragen und Antworten ans Podium alle

20:50 Zusammenfassung und Verabschiedung Moderator

21:00 Ende

 

 

 

Was Markt Schwaben derzeit bewegt

 

Erster Bürgermeister Georg HohmannLiebe Markt Schwabener Bürgerinnen und Bürger,

 

wie Sie wissen, hat der Marktgemeinderat den Neubau des kommunalen Schulzentrums beschlossen. In einem Architektenwettbewerb, bei dem uns das Münchener Architekturbüro kellerer und kellerer unterstützt, sollen uns die Architekten aufzeigen, wie wir unser gesamtes Programm mit allen Anforderungen und Wünschen auf dem uns zur Verfügung stehenden Gelände unterbringen können: Mittelschule, Grundschule und Mittagsbetreuung, Sportplatz, sonstige Schulsportanlagen, Dreifach-Turnhalle, Freiflächen, Stellplätze für Autos und Fahrräder und all die ergänzenden Anforderungen wie Vereinssportmitnutzung, vhs-Mitnutzung etc.

 

Damit alle interessierten Markt Schwabener Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Sachlage des neuen kommunalen Schulzentrums besser kennenlernen und verstehen, lade ich Sie zu diesem Informationsabend am kommenden Donnerstag ein. Danach werden Sie informierter entscheiden können, ob Sie sich an diesbezügliche Bürgerbegehren beteiligen wollen. Im Moment sind zwei Bürgerbegehren im Zusammenhang mit dem Neubau des kommunalen Schulzentrums (Grund- und Mittelschule) angestoßen.

 

Ein Bürgerbegehren hat zum Thema: „Ich stimme dafür, in die Planung für das Schulzentrum um das Schwimmbad zu ergänzen und damit den langfristigen Verbleib dieser Einrichtung in der Gemeinde zu gewährleisten“.

 

Offenbar sind die allermeisten Bürgerinnen und Bürger der Meinung, dass sie damit für den Erhalt des Hallenbades unterschrieben haben. Richtig ist, dass Sie damit einer Schwimmmöglichkeit zustimmen, die in die Planung des neuen kommunalen Schulzentrums mit aufzunehmen sei. Das könnte sowohl ein Schulschwimmbad oder Lernschwimmbad als auch eben das bestehende Hallenbad sein. Richtig ist aber vor allem, dass es weder einen Plan noch eine Entscheidung gibt, das bestehende Hallenbad zu schließen. Natürlich muss die Verwaltung und der Marktgemeinderat im Rahmen unserer gemeindlichen Gesamtfinanzsituation verantwortungsvoll darüber nachdenken, wie sich das bestehende Hallenbad weniger defizitär betreiben ließe.

 

Ein zweites Bürgerbegehren hat zum Thema: „Erhalt des Jahnsportplatzes“. Hier lautet der Zustimmungstext: „Ich stimme dafür, dass in der Planung des Schulzentrums der jetzige Jahnsportplatz erhalten bleibt.“

 

Hier möchte ich darauf hinweisen, obwohl es in der Presse mehrere Male geschrieben wurde und es dennoch viele Unterzeichner anscheinend nicht wissen, dass im Rahmen des Neubaus des kommunalen Schulzentrums sowieso ein Sportplatz an dem neuen Schulzentrum erstellt werden muss und wird. Der Marktgemeinderat hat die vorgegebene Mindestgröße von 60m x 90m schon beschlossen.

 

Konsequente, einstimmige Beschlussfassung des Marktgemeinderates

 

Verständlich machen möchte ich Ihnen, dass der Marktgemeinderat am 20. Dezember 2016 seine Beschlüsse für den Neubau der Grund- und Mittelschule auf Basis der von Fachleuten ermittelten Daten und Fakten getroffen hat. Alle waren sich einig, dass keine Sanierung der jetzigen Schulgebäude im laufenden Schulbetrieb gewünscht ist. Sollten die jetzigen Schulgebäude saniert werden, dann stünde auf dem Jahnsportplatz bis zum Abschluss der Bauarbeiten eine Ersatz-Containerschule. Für deren Fundamente wäre wahrscheinlich der komplette jetzige Jahnsportplatz abzutragen und mit einem Kiesbett aufzufüllen. Erst nach dem Teilumzug in diese Containerschule könnte mit den Sanierungen der alten Schulgebäude begonnen werden – erst die Mittelschule und danach die Grundschule mit Zusatzneubau. Damit stünde der Jahnsportplatz für eine viel längere Zeit nicht zur Verfügung. Länger auf jeden Fall als dass dort nun das neue Schulzentrum inklusive dem neuen Sportplatz gebaut werden soll. Der neue Sportplatz könnte auch auf dem Gelände der jetzigen Mittelschule liegen, wo früher schon der Jahnsportplatz war. Aber genug derartiger Überlegungen, denn die Vielfalt der Möglichkeiten soll uns schließlich der Architektenwettbewerb zeigen.

 

Wie Sie sehen, geht nichts verloren. Ganz im Gegenteil, es wird vor allem der erforderliche neue Schulraum geschaffen, den wir dringend für die weiter steigende Schülerzahl in Markt Schwaben benötigen. Und es bleibt alles nah beieinander im Gemeindezentrum konzentriert, so dass es für alle gut erreichbar bleibt und kein Schulbusverkehr eingerichtet werden muss.

 

Ich freue mich, wenn Sie sich Zeit für diesen Informationsabend nehmen.

 

Ihr

Georg Hohmann

Erster Bürgermeister

 

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