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Markt Markt Schwaben  |  E-Mail: poststelle@markt-schwaben.de  |  Online: http://www.markt-schwaben.de

Fernwärmeleitungsverlegung hat begonnen

Der Markt Markt Schwaben beginnt mit der Verlegung von Fernwärmeleitungen

Seit Jahren wird in Markt Schwaben über Fernwärme geredet, Grundsatzbeschlüsse gefasst und nun ist es endlich so weit, dass Taten folgen. Der Beginn der Bauarbeiten für die Fernwärmeleitung erfolgt am 21.07.2014. Von der Mittelschule am Habererweg über Teilbereiche des Marktplatzes und die Bräuhausgasse bis zur Herzog-Ludwig-Straße wird der erste Teilabschnitt der Fernwärmversorgung im endgültigen Ausbauzustand realisiert (s.a. beiliegenden Lageplan). Es wird geprüft, ob die Wärmegewinnung mittelfristig über Tiefengeothermie erfolgen kann. Hierzu sind die ersten Schritte bereits vom Marktgemeinderat beschlossen. Mit Unterstützung der Fa. ERDWERK aus München wird der Antrag auf Erlaubnis zum Aufsuchen von Geothermie gestellt und die Machbarkeitsstudie erarbeitet. Parallel hierzu läuft die Akquise bei den Anliegern im Bereich des geplanten Teilabschnittes. Ansprechpartner in der Verwaltung ist hierfür der geschäftsleitende Beamte Herr Wagner (08121/418-29)

Die zwischenzeitliche Wärmeversorgung erfolgt über eine Erweiterung der Kesselanlage an der Mittelschule. Somit wird vermieden, dass weitere Wärmecontainer bei einzelnen Anschlussobjekten über mehrere Jahre aufgestellt werden. 
Das Fernwärmenetz verbindet im ersten Bauabschnitt Gebäude in der Alten Bräuhausgasse, die Mittelschule, den Kindergarten in der Schulgasse sowie noch mögliche Anschlussnehmer auf der Trassenstrecke mit der Heizzentrale an der Mittelschule. Die Länge des geplanten Netzes beträgt ca. 440 Meter.

Das Rohrnetz besteht aus werkseitig gedämmtem Mantelrohrverbund für direkte Erdverlegung. Zunächst wird ein Rohrgraben in den Straßen erstellt. Dieser wird mit den vorhandenen Sparten und verkehrsrechtlichen Belangen koordiniert. Anschließend werden die in 6 bzw. 12 m Länge angelieferten Rohre in den Rohrgraben eingebracht und miteinander verschweißt, danach werden die Schweißnähte isoliert. In der Wärmedämmung des Rohrsystems wird zusätzlich ein Lecküberwachungssystem eingearbeitet. Dies ermöglicht zukünftig die exakte Lokalisierung von möglichen Leckagen und erhöht somit die Versorgungssicherheit. Nach Durchführung der notwendigen Prüfungen (z.B. Schweißnähte, Muffen) werden die Rohre zu deren Schutz eingesandet, der Graben wieder verfüllt und die Straßenoberfläche wieder hergestellt..

Da diese Arbeiten für die Anwohner mit gewissen Einschränkungen in der Bauphase verbunden ist, werden die unmittelbar an der Baustelle anliegenden Bewohner über entsprechende Postwurfsendungen zum genauen Ablauf informiert. Hier können dann auf Rückmeldung auch besondere Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden (wie z.B. Umzug, Lieferungen).

Der Beginn der Arbeiten ist ab dem 21.Juli 2014 vorgesehen, vom Kindergarten in der Schulgasse und im Habererweg in Richtung Marktplatz über die Alte Bräuhausgasse bis Herzog-Ludwig-Straße. Abgeschlossen werden die Arbeiten bis Mitte Oktober 2014.

Grossansicht in neuem Fenster: Verlegung in der Rektor-Biermeier-Str.
Der Arbeitsablauf gestaltet sich wie folgt:
Zunächst wird die Oberfläche fachgerecht aufgebrochen. Mit genauen Planunterlagen werden kritische Punkte im Kreuzungsbereich mit anderen Sparten (z.B. Gas, Strom) vorab festgestellt. In Kreuzungsbereichen wird dann von Hand, ansonsten mit dem Bagger ausgehoben. Die Rohrverlegung erfolgt in geplanter Tiefe. Nachdem die Rohrleitungen geschweißt, die Wärmedämmung wasserdicht aufgebracht und die notwendigen Prüfungen durchgeführt wurden, wird der Rohrgraben wieder aufgefüllt. Zur Vermeidung von Schäden werden die Rohrleitungen in ein Sandbett gelegt.

Die Marktgemeinde setzt die beschlossene Realisierung einer zukunftsorientierten Wärmeversorgung für das Gemeindegebiet weiter mit den nächsten Schritten um. Die Marktgemeinde bittet hierzu auch ihre Bürger um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauphase.

Näheres kann dem Bauablaufplan entnommen werden.

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