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Markt Markt Schwaben  |  E-Mail: poststelle@markt-schwaben.de  |  Online: http://www.markt-schwaben.de

Sicherheitsbeirat

Markt Schwaben

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

im Jahr 2007 wurde in Markt Schwaben der Sicherheitsbeirat eingerichtet.

 

Er soll insbesondere kriminalitätsbegünstigende Umstände im örtlichen Bereich erkennen und Möglichkeiten zu ihrer Beseitigung vorschlagen.

Als Beitrag dazu wird es regelmäßig Informationen zu verschiedenen Themenbereichen geben, die wir an den Bekanntmachungstafeln und auf unserer Homepage veröffentlichen. Ferner liegen die Informationen im Rathaus aus.

 

Markt Schwaben ist sicherer geworden!

Die Polizei leistet hervorragende Aufklärungsarbeit -

Prävention wird immer wichtiger!



 

Positive Kriminalstatistik

….. mehr als 10 Jahre Sicherheitsbeirat in Markt Schwaben

 

In der jährlichen Unterrichtung über die Entwicklung der Kriminalität im Bereich der Polizeiinspektion Poing (PI) konnte auch Markt Schwaben für das Jahr 2016 weiterhin insgesamt positiv abschneiden.

Auf ein etwas differenzierteres Bild allerdings wurde im Bereich des einfachen und schweren Diebstahls hingewiesen. Hier stehen an erster Stelle Fahrraddiebstähle, Diebstähle aus Verkaufsräumen und Läden. Bei Wohnungseinbrüchen und Tageswohnungseinbrüchen zeigt sich im PI Bereich, dass immer mehr Einbruchsversuche wegen guter Sicherheitsmaßnahmen abgebrochen wurden.

Um in der Marktgemeinde durch mehr Prävention ein besseres Sicherheitsgefühl zu erreichen, hatte der Marktgemeinderat aufgrund einer Empfehlung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und auf Antrag der CSU-Gemeinderatsfraktion am 06.09.2006 formell beschlossen, einen Sicherheitsbeirat einzurichten.

Grundlage war die aktuelle Sicherheitslage in Markt Schwaben, die Ergebnisse der polizeilichen Kriminalstatistik, Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde und Berichte in der regionalen und lokalen Presse zu Sicherheitsvorkommnissen. Zur Sicherheitseinschätzung fanden Gespräche im Bayerischen Landeskriminalamt und in den Polizeiinspektionen Erding und Poing statt. Mitfahrten bei Streifenfahrten und die Einbindung der Bundespolizei für den Bahnbereich ergänzten die Sicherheitseinschätzung. Dies zusammen führte zu zielgruppenbezogenen, deliktbezogenen und raumbezogenen Ansätzen für Prävention und ein besseres Sicherheitsgefühl. Damit sollte eine Intensivierung der Sicherheitsmaßnahmen in der Gemeinde, eine Stärkung des bürgerlichen Engagements in Sicherheitsfragen, eine Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürger und eine Reduzierung der Kriminalität erreicht werden.

Durch den damaligen 1. Vorsitzenden des Sicherheitsbeirats, Herrn Altbürgermeister Bernhard Winter und seinem Stellvertreter, Herrn Rolf Jorga, wurden interfraktionell Regularien für die Arbeit des Sicherheitsbeirats erarbeitet und unter freiwilliger Beteiligung von zehn weiteren Bürgern und einem Vertreter der Polizeiinspektion Poing in Arbeitskreisen umgesetzt.

In dem Arbeitskreis „Plätze und Orte“ wurden Bereiche untersucht, die als deliktträchtig / deliktfördernd angesehen wurden. Wertstoffinseln wurden verbessert, Schmutz- und Dreckablagerungen entfernt. Die Tiefgarage wurde saniert, neue Beleuchtungskonzepte wurden erstellt, der Bahnhofsbereich wurde sauberer, auch das damalige Krone-Center fand Beachtung.

„Hinschauen und Mithelfen“ war ein zweiter Arbeitskreis. Es galt, durch intensive Pressearbeit, Infoveranstaltungen, Homepage der Gemeinde und Flyer die Bevölkerung für Sicherheitsfragen zu sensibilisieren und den Bürgern das Bewusstsein zu geben, dass die Gemeinde ihrer Sicherheitsverantwortung nachkommt. Aber auch, dass jeder Bürger für seine Sicherheit und sein Eigentum selbst mit verantwortlich ist.

Unter anderem wurde seinerzeit als Erstes eine Notrufnummer für Markt Schwaben geschaltet. Hier konnten alle Sicherheitsprobleme / -fragen und Vorschläge rund um die Uhr an die Gemeinde herangetragen getragen werden. Innerhalb der Arbeitszeiten des Rathauses wird unter der Rufnummer 418-22 auch heute noch sofort reagiert. Für Kinder wurde die Aktion „Gute Fee“ gestartet. Kinder können, wenn sie Hilfe brauchen, sich in Geschäften mit diesem Zeichen melden.

Aus Gesprächen mit der Polizeiinspektion Poing, aus Flyern der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle und aus eigenen Erkenntnissen in Markt Schwaben wurden Sicherheitshinweise erstellt. Sie sind auf der Homepage Markt Schwaben / Sicherheitsbeirat, abrufbar oder in der Gemeinde erhältlich:

Erster Schwerpunkt: „Was kann ich tun, wenn ich Zeuge von Gewalt werde?“ Polizei rufen, Kontakt aufnehmen, Öffentlichkeit herstellen, Provokation vermeiden, auf eigene Sicherheit achten.

Zweiter Schwerpunkt: „Urlaubs- und Reisezeit: Einbruchs- und Diebstahlszeit“ Sicheres Haus, Sichere Wohnung, Sichere Reise, Sicherheit am Urlaubsort,

Dritter Schwerpunkt: „Sicher durch die dunkle Jahreszeit“: Besuch an der Haustür, Trickbetrüger, Vorsicht: „Falscher Enkel“ ( Am Telefon! )

Vierter Schwerpunkt: „Sicherheit für unser Viertel“, Vorsicht! Wachsamer Nachbar! Wie kann die Nachbarschaft in eine gemeinsame Prävention mit eingebunden werden ?

Fünfter Schwerpunkt: „Augen auf beim Einkauf“ Was im Geschäft und in und vor dem Supermarkt passieren kann.

Der dritte Arbeitskreis befasste sich mit „Prävention und Schulsozialarbeit.“ Hier galt es, bereits im vorkriminellen Raum auf gefährdete Schüler und Jugendliche Einfluss zu nehmen. Zur Hilfe bei Jugendstrafsachen und Jugendarbeitslosigkeit wurde Kontakt mit der „Brücke“ in Ebersberg aufgenommen.

Als Gemeinde in Bayern, dem sichersten Bundesland in Deutschland profitiert Markt Schwaben natürlich von dem gesamten Umfeld. Trotzdem ist es unerlässlich nochmals darauf hingewiesen, dass für den Schutz des Eigentums, insbesondere für den Schutz vor Einbruch und Diebstahl die Bürger primär selbst verantwortlich sind.

Ein besonderes Anliegen ist es, uns auch ganz herzlich bei der Polizeiinspektion in Poing zu bedanken. Durch schnelles Eingreifen, gute Aufklärungsquoten, gezielte Präsenz und sehr gute präventive Kommunikation hat sie einen großen Anteil an unserer derzeitigen Sicherheitssituation.

 

 

In Sicherheitsfragen: Bürgertelefon: 08121/418 - 22.

 

Rolf Jorga

Vorsitzender                 

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